Fuellung und Rollen
Rouladenscheiben auf ein Schneidebrett legen, kraeftig salzen und pfeffern. Mit Senf bestreichen – jede Scheibe, von einer Seite. Speckscheiben drauflegen, dann Zwiebelringe und Gurkenstreifen quer aufschichten. Von der schmaleren Seite eng aufrollen und mit Zahnstochern oder Rouladennadeln sichern.
In einem schweren Braaeter oder Schmortopf Oel bei hoher Hitze erhitzen. Rouladen von allen Seiten scharf anbraten, bis sie rundum gebräunt sind. Das Anbraten ist wichtig fuer die Sauce – es entsteht Fond, der den Geschmack praegt. Rouladen herausnehmen.
Die Schmorsosse
Im selben Topf gewuerfelte Zwiebeln, Karotten und Sellerie anbraten. Tomatenmark einruehren und kurz roesten. Mit Rotwein abloeschen und komplett einkochen. Rinderbruehe aufgiessen, Lorbeer und Thymian dazugeben. Rouladen einlegen – sie sollen zu 2/3 in Fluessigkeit liegen. Deckel aufsetzen und bei 160 Grad Celsius im Ofen 2-2,5 Stunden schmoren.

Rouladen herausnehmen, Sauce durch ein Sieb giessen, mit Salz, Pfeffer und einem Schuss Balsamico abschmecken. Wer eine dicke Sauce moechte, einkochen oder mit Speisestaerke binden.
Beilage und Tradition
Klassisch zum Rinderrouladen: Kartoffelknoedel, Spaetzle oder Kartoffelpuree, dazu Rotkohl. Das ist das deutsche Sonntagsmittagessen par excellence – ein Gericht, das Generationen verbindet.
| Zutat | Menge (4 Portionen) | Typ | Vorbereitung |
|---|---|---|---|
| Rinderrouladen | 4 Scheiben | Duenn geschnitten | Beim Metzger bestellen |
| Senf | 4 EL | Kraeftiger Dijonsenf | Grosszuegig aufstreichen |
| Geraucherspeck | 8 Scheiben | Durchwachsen | Auf Roulade legen |
| Zwiebeln | 2 Stueck | In Ringe | Fuer die Fuellung |
| Gewuerzgurken | 4 Stueck | Mittelgross | In Laengsstreifen |
| Rinderbruehe | 500 ml | Kraaeftig | Fuer die Schmorsosse |

Fazit
Rinderrouladen sind ein Arbeitsgericht, das Planung verlangt – aber der Aufwand ist jeden Bissen wert. Perfekt fuer Festtage und Sonntagsmittagessen.